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19. Internationaler Sponsoring Award / Hall of Fame Sponsoring

SS2012

"Sponsoring in der Pole Position" - so lautet das Motto der Fachtagung SPONSORING SUMMIT 2012, die der Fachverband Sponsoring FASPO am 22. März in der Handelskammer Hamburg veranstaltet.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen neue Chancen und Möglichkeiten des Sponsorings in Sport, Kultur und im sozialen Bereich. Das Marktforschungsinstitut IFM stellt die Trends und Entwicklungen des deutschen Sponsoringmarktes anhand der aktuellen Studie Sponsor Visions 2012 vor. Namhafte Referenten präsentieren Best-Practice Sponsorings großer Unternehmen und zeigen insbesondere Möglichkeiten und Wirkung des Kultur- und Musiksponsorings auf. Das Sportjahr 2012 mit UEFA-Fußball-EM, Olympischen Spielen und anderen Großveranstaltungen nimmt ebenfalls breiten Raum ein.

Der FASPO befasst sich außerdem mit der Frage, ob ein Defizit an Kreativität in der Sponsoring-Kommunikation existiert und welche Kraft es im Zeitalter der Mediendemokratie braucht, um gehört  und akzeptiert zu werden.

Im Rahmen der Veranstaltung werden die 19. Internationalen Sponsoring Awards vergeben und namhafte Persönlichkeiten mit der Aufnahme in die HALL OF FAME SPONSORING geehrt.

Ein Anmeldeformular finden Sie hier:  Anmeldung  

Nähere Informationen zu Programm und Anmeldung folgen in Kürze!

  

 

Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fordert Anerkennung für Sponsoring

Berlin, 26.12.11 - Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fordert mehr öffentliche Anerkennung für die Förderung von Kultur durch Unternehmen. Während im Sport Fußballstadien Allianz Arena oder Signal Iduna Park hießen, werde in der kulturellen Berichterstattung oftmals noch nicht einmal der Unterstützer einer Ausstellung erwähnt, kritisierte der Geschäftsführer des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Stephan Frucht, im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd.

"Wenn Sponsoren auch in der Kultur unverkrampft genannt würden, würden viele Firmen einer Förderung intern leichter zustimmen", betonte Frucht. Insgesamt engagierten sich noch viel zu wenige Unternehmen für Kultur. Auch vor dem Hintergrund der ab 2020 greifenden Schuldenbremse im Grundgesetz und der damit voraussichtlich zurückgehenden staatlichen Kulturförderung werde die Kulturlandschaft ohne die Unterstützung aus der Wirtschaft wohl nicht auskommen.

Frucht bezweifelte aber, dass in Deutschland ein Wechsel hin zum anglo-amerikanischen Modell erfolgreich sein werde, bei dem sich der Staat weiter aus der Kulturfinanzierung zurückziehe und Unternehmen sowie Privatleute einsprängen.

Nach Einschätzung des Kulturkreis-Geschäftsführers können die Kürzungen der öffentlichen Hand in Deutschland nicht von Unternehmen, Stiftungen und privater Seite aufgefangen werden. Dafür sei die deutsche Staatsquote zu hoch. Daher rechne er mit einem Abbau kultureller Infrastruktur. Die langfristige Perspektive sei "besorgniserregend".  

Frucht verwies darauf, dass im Wettbewerb der Unternehmen um Fachkräfte auch "die Kultur vor Ort ein wichtiger Standortfaktor ist". Das Beispiel USA zeige, dass dort die Ost- oder Westküste auch aufgrund des größeren Kulturangebotes als Standort bevorzugt würden. "Da zeigt sich deutlich, dass einer wirtschaftlich prosperierenden Region oft auch eine kulturoffene Atmosphäre vorausgeht. Diese Atmosphäre muss Deutschland weiter flächendeckend bieten."

 

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