Statement des FASPO zur politischen Diskussion um die Fußball-EM 2012
„Der Sport ist immer auch politisch“ - FASPO-Präsident fordert erweiterte Ausstiegsklausel bei Sponsorenverträgen
Hamburg/Wien/Winterthur, 3.5.2012
Im Vorfeld der Fußball-EM in Polen und der Ukraine wird in der Öffentlichkeit diskutiert, wie sich Sponsoren bei aktuellen politischen Problemen verhalten sollten. Dazu nimmt der Fachverband Sponsoring FASPO wie folgt Stellung:
Oliver Kaiser, Präsident des FASPO: „Der Sport auf internationaler Ebene hat immer auch eine politische Komponente. Da sich Sponsoren auf diesem Terrain bewegen, können sie die Gesamtsituation nicht ignorieren, sondern müssen sich Problemen stellen.“
Unternehmen und Marken sind Bestandteil der Gesellschaft und ihr Handeln wird von den Menschen bewertet. International operierende Unternehmen sind sich in der Regel ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und agieren entsprechend sensibel. Da Sponsoren die Ausrichtung großer Sport-Events erst möglich machen, müssen sie eine Haltung zur Vergabe und Umsetzung dieser Ereignisse definieren und sie auch mit Nachdruck verfolgen.
Der Fachverband Sponsoring FASPO hält es für notwendig, dass Unternehmen sich zu jeder Zeit fragen müssen, ob ihr Engagement richtig ist und welche Wirkung es auslöst.
Grundsätzlich registriert der Fachverband Sponsoring ein Umdenken bei Sponsoren. Oliver Kaiser: „Sponsernde Unternehmen werden künftig flexibler in kritischen Situationen reagieren wollen. Ich würde es sehr befürworten, dass Sponsorenverträge in naher Zukunft auch Ausstiegsklauseln bei Problemen mit Menschenrechten und Korruption haben werden.“
FASPO Presse und Information, Heinz Kirchner, Tel. +49 (0)40 644302-37, Fax -38
Mobil 0170-8140358, E-Mail:
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, www.faspo.de
Hochkarätiger Business-Talk des Fachverbands Sponsoring in Wien
Wien, 25.05.2011
Zu einem hochkarätigen Business-Talk hat am Dienstagabend der Fachverband Sponsoring (FASPO) und dessen Vizepräsident Edwin Weindorfer in das Steigenberger Hotel Herrenhof in Wien geladen. Oliver Kaiser, FASPO-Präsident und Geschäftsführer Ledavi, sprach in seinem Impulsreferat über 10 Mega-Trends, die die Zukunft des Sponsorings bestimmen werden. Martin Gross, Direktor Emirates Airline Österreich, Slowakei und Ungarn, präsentierte die globale Sponsoringstrategie von Emirates Airline. Thomas Deissenberger, CEO Constantin Sport Marketing GmbH / SPORT 1, setzte sich mit den Auswirkungen aktueller Entwicklungen im Sponsoring auf die Medien auseinander. Im Anschluss daran wurde unter der Leitung von ORF-Moderator Rainer Pariasek eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sponsoring – Gewinn durch Partnerschaft“ geführt.
Der Event fand anlässlich der offiziellen Eröffnung der FASPO-Österreich-Dependence statt, die in der Gußhausstraße 15 in Wien ihren Sitz hat. Edwin Weindorfer, gemeinsam mit Herwig Straka Geschäftsführender Gesellschafter der e|motion management gmbh, wird den FASPO in Österreich vertreten und sich über den FASPO für die Interessen der österreichischen Sponsoringwirtschaft einsetzen. e|motion, eines der führenden Sportvermarktungsunternehmen in Österreich, veranstaltet im Rahmen der European Tour die Austrian GolfOpen im Diamond Country Club in Atzenbrugg sowie die ATP World Tour Tennis-Turniere in Wien und Stuttgart.
Der Fachverband Sponsoring vertritt als Dachverband aller Marktpartner im Sponsoring die Interessen der Rechteinhaber, Vermarkter, Sponsoren, Sponsoringagenturen und Dienstleistungsunternehmen in politischen, rechtlichen und steuerlichen Fragen. Er betreibt Gattungsmarketing für Sponsoring als eine besonders wirksame Form kommerzieller Kommunikation. In der Schweiz war der FASPO Initiator der MA Sponsoring, eines Planungs- und Evaluationstools für Events auf Basis der MACH-Studie.
Informationen über FASPO-Mitgliedschaften erhalten Interessenten bei FASPO Austria, c/o e|motion management gmbh, Gußhausstraße 15, A-1040 Wien, unter Tel. +43 (0) 1 5355285 20 oder per E-Mail an
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Das beigefügte Bild zeigt von links nach rechts Oliver Kaiser, Martin Gross, Thomas Deissenberger, Herwig Straka und Edwin Weindorfer.
Energie-Sponsoren sind verlässliche Förderer von Kultur und Sport - Atomenergie und kommerzielle Kommunikation
Hamburg, 13.04.2011
In den vergangenen Tagen berichteten Medien zunehmend über Reaktionen kritischer Verbrauchergruppen, die nach dem Kernkraftwerksunglück in Japan gegen Engagements von Energieunternehmen in kulturellen Projekten oder als Trikotsponsoren in der Fußballbundesliga protestieren.
Der Fachverband Sponsoring (FASPO) weist darauf hin, dass die Energiebranche seit vielen Jahren ein bedeutender und verlässlicher Partner von Kultur und Sport ist und sich zudem im Bereich sozialer und umweltbezogener Projekte in vielfältiger Weise engagiert, gerade auch in den Regionen. Energieerzeuger und -versorger investierten nach Ermittlungen der IFM Sports Group in Deutschland im Jahr 2010 zwischen 55-65 Mio. Euro in Sportsponsoring.
Bild: Getty Images
Gemeinsam mit dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) betont der FASPO:
Der Ausstieg aus der Atomenergie ist politisch beschlossen. Bis zum Ausstiegszeitpunkt werden Kernkraftwerke aber weiterhin dazu beitragen, den Energiebedarf zu decken. Die Anbieter elektrischer Energie sind Marktteilnehmer mit dem in freien Wirtschaftssystemen garantierten Recht auf kommerzielle Kommunikation. Diese marktwirtschaftliche Grundregel gilt auch für die Betreiber von Kernkraftwerken, die mit werblichen Aktivitäten oder Sponsoring-Engagements gemeinsam mit anderen Energieanbietern am Wettbewerb um die Gunst des Verbrauchers teilnehmen.
Es ist eine ganz andere Frage, ob das Angebot der Kernenergieproduzenten Akzeptanz beim Verbraucher erfährt. Der Kunde kann und soll für sich entscheiden, ob er bei der Wahl seines Lieferanten lieber auf erneuerbare Energien setzt oder konventionell erzeugten Strom beziehen möchte. Und genau so sollten es Sponsoringnehmer halten, d.h. für sich entscheiden, welcher Form der Energiegewinnung sie den Vorzug geben.
Den Medien wie auch den Verbrauchern steht es selbstverständlich frei, solche Partnerschaften zu kommentieren. Aber es widerspräche den demokratischen Grundsätzen des freien Marktes, einen Verzicht auf Atomstrom durch Werbeverbote für die Betreiber von Kernkraftwerken bewirken zu wollen.
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